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Die Anwältin trägt Robe

Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich das erste Mal in einer Gerichtsverhandlung eine Robe getragen habe. Zu der Zeit war ich noch als Referendarin tätig und zwar bei der Staatsanwaltschaft. Im Rahmen der Ausbildung musste ich in der Rolle der Staatsanwältin an Gerichtsverfahren teilnehmen. Das war eine sehr interessante Erfahrung. Vermutlich war ich bei den ersten Terminen aufgeregter als der Angeklagte. Das ist aber eine andere Geschichte.  Weiterlesen

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Es kommt darauf an …

„Es kommt darauf an“, ist einer der von mir sehr oft gebrauchten Anwortssätze in Besprechungen mit Mandanten. Er wird auch dann benutzt, wenn man von Freunden oder Bekannten Fragen zu juristischen Problemen erhält.  Naturgemäß ist der Fragesteller oft enttäuscht, wenn er nicht sofort eine klare und eindeutige Antwort auf seine Frage erhält. So wie bei einer mathematischen Gleichung. Oftmals hängt die richtige Antwort aber von sehr vielen Komponenten an, die man als Anwältin erst einmal erfragen und bewerten muss, bevor man korrekt antworten kann. Typische Fragestellungen bei mir in der Kanzlei: Weiterlesen

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An der Candy-Bar

Fortbildung ist in jedem Beruf wichtig, schließlich muss man auf dem Laufenden bleiben. Als Fachanwältin für Erb- und Familienrecht muss ich mich sogar regelmäßig fortbilden, sonst darf ich mich nicht mehr so nennen.  Konkret bedeutet das für mich, dass ich mindestens 30 Fortbildungsstunden im Jahr absolvieren muss. Ich bin jemand, der neue Entwicklungen und Entscheidungen im Recht gerne mündlich präsentiert bekommt. Das kann ich mir dann besser merken. Deshalb ist ein Seminar eine gute Sache, wenn Thema und Referent passen. Abgesehen davon, dass man in den Pausen regelmäßig nette Kollegen trifft und sich austauschen kann. Nicht selten ist es übrigens so, dass die praktischen Tipps, die man beim Kaffee trinken bekommt, einem mehr helfen als die Veranstaltung selber. Weiterlesen

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Das Autoren ABC – #fürmehrvernetzungimnetz

Meine liebe Autorenkollegin Katharina Münz hat mich nominiert und ich habe mir etwas einfallen lassen. Es geht um Vernetzung zwischen Autoren und Bloggern und damit natürlich auch um die Vernetzung zu Lesern. By the way: Kennt ihr schon die Bücher von Katharina Münz? Ich mag ihren Schreibstil und lege sie euch ans Herz. Aber jetzt zurück zur Aufgabe:

Jeder kann mitmachen, egal ob Autor, Blogger oder Buchwurm. Die Fragen dürfen natürlich verändert werden (zum Beispiel wenn ihr Bücherwürmer seid)

Ich nominiere die Bloggerin Barbara Prill (Ihr kennt doch bestimmt alle die Snipsl App, oder?), die Autorin Julia Katharina Schusser, die Autorin Charlotte Zeiler, die Autorin Karen Grace Holmsgaard und die Autorin Nadin Hardwiger. Ich freue mich schon jetzt auf eure Beiträge und jetzt zu meinem:

Autor werden …

stand schon in meiner Jugend auf dem Plan. Dann habe ich erst einmal etwas Ordentliches gelernt. Trotzdem hatte ich immer den Wunsch, noch etwas anderes zu Papier zu bringen als Schriftsätze an Kollegen und Gericht. Weiterlesen

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Unser Buch hat Geburtstag … Rückblick auf ein spannendes Jahr!

Heute vor einem Jahr wurde unser Buch veröffentlicht. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Ich nehme das einmal zum Anlass, um ein paar Worte zu schreiben:

Nie hätte ich gedacht, dass so viele Buchbloggerinnen einwilligen würden, „Paragrafen und Prosecco“ zu lesen und zu rezensieren. Einige haben sogar Interviews mit mir geführt. Ich kann euch hier namentlich nicht alle auflisten, bedanke mich aber bei jeder von euch für die Mühe, die ihr euch gemacht habt. Was wären wir Autoren ohne euch? Weiterlesen

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Wir sind Mitglied im Autorinnenclub

 

Der Autorinnenclub – das sind außer uns noch die Autorinnen:

Autorin Buchtitel Website
Bianka Bös  Warum Suchen mehr Spaß macht als Finden Facebook Bianka Bös
Marion Vogel    Vogelfrei um die Welt Vogelfrei um die Welt
Kari Lessir Spirituelle Liebesromane Kari Lessir
 Monika Pfundmeier  Die Blutföhre  Monika Pfundmeier
Nurdan Cerdik Seelen Sehnsucht facebook Nurdan Cerdik
Jill Noll Zwischenwelten Website Jill Noll
Arunika Senarath Diese eine Nacht Mehr über Arunika Seranath
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Man kann nicht alle Akten mögen …

Sie kennen das bestimmt auch: Es gibt Vorgänge, die in regelmäßigen Abständen auf dem Schreibtisch landen, obwohl man sie am liebsten nie mehr wiedersehen würde. Das gilt nicht nur für die lästige Buchhaltung (ich sage nur Steuererklärung …), sondern auch für die eine oder andere Akte in meinem Büro. Früher, als junge Anwältin, habe ich nie verstanden, wenn Kollegen sich darüber ausgelassen haben, dass sie bei bestimmten Akten regelmäßig Unlustgefühle bekommen und das Teil nach Möglichkeit sofort wieder nach ganz unten auf den Stapel der zu bearbeitenden Sachen befördern würden. Naiv dachte ich damals, dass man sich einfach an den Vorgang setzt und zügig die Sache bearbeitet. Weit gefehlt.  Weiterlesen